Chronik

        Alp Frosen  
           1965                                                                2010 

Skifahren war in den Wintern 1946-1960 in Kobelwald ein allsonntägliches Vergnügen.Vorsintflutliche Ausrüstungen wie brüchige Holzlatten und Fassdaugen waren damals üblich.An den Sonntagen tummelten sich sämtliche Schüler und Jugendliche auf der "Skihalde"am Semelenberg zwischen Kobelwald und Oberriet.Um öfters auftretende "Skischäden"zu beheben,hatte man sich vorgesehen mit Schrauben,Drähten und Schnüren in den Hosensäcken.Als die idealistischen "Skihaldentramper"von Skiliften und Pisten hörten,die es anderorts gäbe,kam die Idee von nun an in Gruppen ins Appenzellerland oder in die Flumserberge zu fahren,und die Ausrüstungen zu modernisieren.In den Jahren 1963/64 taten sich ca.20 Jugendliche aus dem Gebiet Kobelwald und Hard zusammen,um das gemeinsame Skifahren zu fördern und unter dem Vorsitz von Anton Hengartner beschlossen sie,einen Verein zu gründen,Statuten auszuarbeiten und eine Skihütte zu suchen.Im Juni 1965 besichtigte der "Club"die Alp Frosen.Erstaunt stellten sie fest,dass sich Alpkühe genüsslich in der offenen,im schlechten Zustand befindenden Hütte aufhielten.Optimistisch und voller Zuversicht wurde mit der Alpgenossenschaft Unterkamor einen Mietvertrag abgeschlossen.Mit Material des selbst abgebrochenen Spritzenhäuschen von Montlingen,wurde die Hütte in beschwerlichen und nicht ungefährlichen Fronarbeitsstunden umgebaut und renoviert.Nach gut fünfmonatiger Umbauzeit konnte die Klubhütte,verbunden mit der ersten Hauptversammlung am 27.Nov.1965 eingeweiht werden.Der wichtigste Grundstein der Vereinsgeschichte wurde somit gelegt.In den ersten Vereinsjahren wurde das Clubrennen auf selbst präparierten Pisten auf Alp Strüssler und dem Kamorhang durchgeführt.Gründungsmitglied Egon Stieger(ehemaliger Taubenwirt)ermöglichte dem Skiclub in eigener Regie am 25.Nov.1967 den ersten Lottomatch durchzuführen.Damit konnten die finanziellen Engpässe etwas aufgebessert werden.1969 wurde im Club angeregt,für die zum Teil nicht schneesichere Kamorhütte einen Ersatz zu suchen.So begaben sich einige Mitglieder auf die Suche nach neuen wegweisenden Hüttenprojekten in den bekannten Skigebieten:Savognin,Lenzerheide,Heinzenberg und Pizol.Das Ergebnis war erfolglos,entweder zu teuer oder angeblich unverkäuflich.Somit blieb der Skiclub mit modernisierenden Renovationen  bis heute der Alp Frosen treu.
Im Februar 1972 wurde der erste Jugendskitag für Schüler und Lehrlinge durchgeführt.Somit entstanden in den folgenden Jahren alljährliche Anlässe wie der Jugendskitag,Skiweekend,Skitage,Skitouren,Säntisabfahrt,Bergtour,Velotour und der Lottomatch.Aktivitäten die bis heute von den Gründern übernommen weitergeführt werden.Mit einem abwechslungsreichen Programm stiegen die Mitgliederzahlen von Jahr zu Jahr.Der gesamte Vorstand sowie alle Vereinsmitglieder sind auch weiterhin bestrebt,einen erfolgreichen und attraktiven Dorfverein zu erhalten. Jugendskitag,Skiweekend,Skitage,Skitouren,Säntisabfahrt,Bergtour,Velotour und der Lottomatch.Aktivitäten die bis heute von den Gründern übernommen weitergeführt werden.Mit einem abwechslungsreichen Programm stiegen die Mitgliederzahlen von Jahr zu Jahr.Der gesamte Vorstand sowie alle Vereinsmitglieder sind auch weiterhin bestrebt,einen erfolgreichen und attraktiven Dorfverein zu erhalten.

                                 
 Gründungsmitglieder: